Borbet-Aktionstag: Trotz Corona und Einschüchterungsversuchen – Beschäftigte demonstrieren für Tarif

Borbet-Aktionstag in Medebach

Trotz Corona und Einschüchterungsversuchen – Beschäftigte demonstrieren für Tarif

In der vergangenen Woche kamen am Stammsitz der Borbet GmbH in Medebach Delegationen von allen Standorten zusammen, um gemeinsam für einen Tarifvertrag zu demonstrieren. Die Beschäftigten bei Borbet wollen mit dem Aktionstag noch einmal den Druck auf die Geschäftsführung verstärken und für Schwung in den zähen Verhandlungen sorgen. Die Geschäftsführung reagierte mit Einschüchterungsversuchen.

Aufgrund von Corona konnte der Aktionstag natürlich nur mit Abstand und unter Einhaltung der entsprechenden Hygienemaßnahmen stattfinden. Trotz der Einschränkungen, ließen es sich auch die Delegationen der anderen Standorte nicht nehmen ihren Protest über die Hinhalte-Taktik in den laufenden Tarifverhandlungen am Stammsitz des Mutterunternehmens auf die Straße zu tragen.

Die Geschäftsführung reagierte mit Druck und Einschüchterungsversuchen auf den berechtigten Protest der Metallerinnen und Metaller bei Borbet. So bestätigten mehrere Teilnehmer, dass während der Kundgebung und dem anschließenden Demozug zum Stammwerk mindestens eine Person vom Unternehmen abgestellt wurde, um Fotos der Teilnehmer zu machen.

 

 

 

2 Kommentare
  1. Ich fand das zusammenhalt sehr gut, wie ich gesagt habe, hat sich der Borbetgrup in den Knie geschossen, wie die das Haustarifvertrag von Werk Solingen gekündigt haben, die wir im Jahr 2002 erkämpft hatten. Viel Erfolg für uns alle.

  2. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    ich wünsche euch im Kampf für einen gemeinsamen Tarifvertrag viel Erfolg. Haltet weiter zusammen für eure gerechte Sache.

    Solidarische Grüße
    Ralf Kutzner

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